Probewohnen - Modellvorhaben der Nationalen Stadtentwicklungspolitik
 
Laufzeit

Mai 2008 – September 2009

 
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Kommen Sie zu einem unverbindlichen Informationsgespräch oder rufen Sie uns an unter 03581. 64993-11.

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Drucken Sie sich den Flyer (PDF-Download) aus und senden Sie uns das ausgefüllte Anmeldeformular zu

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Schau doch mal rein!

Am 11.06.2008 ist in Görlitz die Aktion „Probewohnen“ gestartet. Familien, Alleinerziehende mit Kindern, Junggesellen, Lebensgemeinschaften, Ehepaare ohne Kinder oder Ältere sind eingeladen, eine Woche lang mietfrei die Wohnungen in Innenstadthäusern zu testen. Unter dem Motto „Schau doch mal rein! Probewohnen“ hat die Technische Universität (TU) Dresden mit dem Görlitz Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau in Zusammenarbeit mit der Stadt Görlitz und der WBG Wohnungsbaugesellschaft Görlitz das Projekt aus der Taufe gehoben.

Probewohnen ist ein Modellvorhaben der Nationalen Stadtentwicklungspolitik – angesiedelt im Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Es wird durch Mittel des Bundes gefördert.

Das Projekt wird in einem künstlerischem Dokumentarfilm der Projektgruppe REINIGUNGSGESELLSCHAFT dokumentiert.

Videoclip zum Projektstart - Download (ca. 8 MB)

 

 
Aktion Wanderndes Wohnzimmer

Zum Auftakt startet in Görlitz am Samstag, 14. Juni 2008, die Aktion „Wanderndes Wohnzimmer“. An verschiedenen Orten im Stadtgebiet wird ein Zimmer mit einem roten Sofa aufgestellt. Passanten können dort Platz nehmen und ihre Meinung zum Leben und Wohnen in Görlitz äußern. Die Projektgruppe REINIGUNGSGESELLSCHAFT nimmt die auf dem Sofa gemachten „Liebeserklärungen“ auf Video auf und integriert die besten Beiträge in den geplanten Dokumentarfilm über das Projekt. Die Aktion „Wanderndes Wohnzimmer“ läuft vom 14.06.08 bis einschließlich 24.06.08. Die aktuellen Standorte sind unter der Kategorie Termine zu finden.

 

 
Eine Woche lang wohlfühlen

Zwei Altbauwohnungen der WBG, eingerichtet mit Möbeln aus der neuen Ausstellung zum Ikea-Katalog 2009, stehen für je zwölf Wochen zum mietfreien Probewohnen bereit: eine Wohnung in der Hartmannstraße 1a, die andere in der Löbauer Straße 6. Die Probewohnwoche beginnt und endet für die Teilnehmer jeweils am Sonntag. Um das Wohngefühl zu steigern, darf jeder Mieter zwei Lieblings-Möbelstücke mitbringen – ausgenommen sind Schrankwände, Bücherregale und Küchenzeilen. Für den Transport wird gesorgt. Ziel ist es, dass die Teilnehmer in der neuen Umgebung ihren typischen Alltag erleben können. Vor, während und nach dem Probewohnen werden die Bewohner von Mitarbeitern der TU Dresden nach ihren Erfahrungen befragt. Interessenten für die erste Wohnphase des Projekts (14. September bis 26. Oktober 2008) können sich ab sofort beim Görlitz Kompetenzzentrum bewerben.

 
Wissenschaftler untersuchen Gründe für den Leerstand

„In den Innenstadtquartieren vieler ostdeutscher Städte ist ein überdurchschnittlicher Leerstand zu verzeichnen“ erläutert Prof. Jürg Sulzer von der TU Dresden. „Hierfür gibt es viele Ursachen, auch historisch bedingte. Angesichts des hohen baukulturellen Wertes derartiger Stadtteile ist eine nachhaltige Verbesserung ihres Images und ihres Wohnumfeldes von großer Bedeutung. Nur auf dieser Basis gelingt die Erhaltung und zukunftsorientierte Nutzung älterer Häuser in der Innenstadt von Görlitz.“ So initiierte Sulzer, der auch das Görlitz Kompetenzzentrum leitet, das Forschungsprojekt Probewohnen. Verschiedene Bürger werden dabei eigene Wohnerfahrungen in Innenstadtquartieren machen können. Wissenschaftlich untersucht werden die Fragen:

  • Wie lässt sich die Wertschätzung für Innenstadtquartiere in ostdeutschen Städten erhöhen?
  • Wie lassen sich Vorurteile gegenüber Innenstadtquartieren durch Methoden der Selbsterfahrung abbauen?
  • Welche gestalterischen Veränderungen sollten aufgrund der Wohnwünsche in innerstädtischen Wohnquartieren vorgenommen werden?

Die Mitarbeiter der TU Dresden gehen diesen Fragen in Interviews mit Interessenten und Bewohnern nach. Im Anschluss an die erste Probewohn-Phase werden die Ergebnisse ausgewertet. Im Frühjahr 2009 beginnt dann die zweite Probewohn-Phase.

 

 
Weitere Informationen & Ansprechpartner

Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen (Flyer als PDF-Download).

Informationen und Beratung erhalten Sie bei:
Dipl.-Ing. Dipl.-Biol. Anne Pfeil
Görlitz Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau
Telefon: 03581.649 93-20
Telefax: 03581.649 93-29
anne.pfeil@tu-dresden.de

Ansprechpartner für Presse:
Dominik Schilling
Schilling PR
www.schilling-pr.de
Telefon: 03 51.8 10 85 25
schilling-pr@web.de

 

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