Forschungsprojekt "Umgang mit Altbaubeständen im Stadtumbau anhand ausgewählter Beispiele"
Auftraggeber und Laufzeit: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) / Laufzeit: Januar 2005 - September 2005
Kurzbeschreibung: Das Görlitz Kompetenzzentrum führt im Jahr 2005 eine Evaluierung des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost durch. Das Forschungsprojekt erfolgt im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW, heute BMVBS) vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Gegenstand der Untersuchung ist der „Umgang mit Altbaubeständen im Stadtumbau anhand ausgewählter Beispiele“. Es werden die Strategien, Konzepte und Maßnahmen im Stadtumbau Ost anhand von 11 Städten in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen exemplarisch untersucht und Empfehlungen formuliert.
Ergebnisse: In den meisten untersuchten Städten sind auch Altbauten von einem (geförderten) Rückbau über das Programm Stadtumbau Ost betroffen. Die Rahmenbedingungen in den einzelnen Städten und die verschiedene Praxis der einzelnen Bundesländer machen eine differenzierte Betrachtung erforderlich. Der Rückbau von „außen nach innen“, ein ursprüngliches Programmziel des Bundes im Stadtumbau Ost, wird noch nicht konsequent umgesetzt. Anlässlich einer Sondersitzung der Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz wird Ende März 2006 ein Hearing über die Ergebnisse des Gutachtens durchgeführt. Die Diskussion erbrachte kontroverse Stellungnahmen der beteiligten Bundesländer zum Umgang mit Altbaubeständen im Stadtumbau Ost. Auf der Basis bereits vorliegender Positionspapiere formuliert die Expertengruppe zusammen mit dem Auftraggeber entsprechende Empfehlungen.
Dipl.-Ing. Dipl.-Biol. Anne Pfeil
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